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1.266 Orgelpfeifen suchen neue Besitzer

Sie suchen ein originelles Geschenk für gute Freunde oder Verwandte? Sie möchten sich ein Stück „Alt Morsbach“ nach Hause holen? Der Arbeitskreis „Neue Orgel für St. Gertrud Morsbach“ hat eine Antwort auf diese Fragen. Er bietet 1.266 Pfeifen der alten Gertrudisorgel aus der Basilika einzeln oder in beliebiger Stückzahl zum Kauf an solange der Vorrat reicht.

Bekanntlich ist die alte Orgel Pfingsten 2017 wegen Unbespielbarkeit stillgelegt worden. Die Elektrik ist schadhaft und entspricht nicht mehr den heutigen Sicherheitsbestimmungen. Außerdem hat sich Schimmelpilz in der Orgel gebildet und viele Register sind bereits ausgefallen. Der Arbeitskreis „Neue Orgel“ bemüht sich nunmehr seit ein paar Jahren, Geld für eine neue Orgel zu sammeln und ist dabei auf einem guten Weg. Zur Finanzierung der neuen Orgel sollen, neben Benefizkonzerten und dem Verkauf einer eigenen CD, auch die alten Orgelpfeifen beitragen.

Die alten, ausgebauten Pfeifen sind sehr erschwinglich. Die kleinen Pfeifen von rund 20 Zentimetern kann man schon für eine Spende in Höhe von 5,00 Euro erhalten. Je größer die Pfeifen sind, desto höher sollte die Spende ausfallen. Die 60 Jahre alten Pfeifen eignen sich sehr gut zu Dekorationszwecken. Von den 1.266 alten Pfeifen sind 86 aus Holz gefertigt und 1.180 aus Zink. Als Herstellungsjahr ist 1964 angegeben. Die Orgel ist damals von der Kölner Orgelbaufirma Seifert für die Basilika in Morsbach angefertigt worden.

Wer Interesse an einer oder mehreren Orgelpfeifen hat, kann sich an das Pfarramt in Morsbach wenden (Tel. 02294/238). Beim Fest der Pfarreiengemeinschaft am Sonntag, 20. August 2017 bestand bereits die Möglichkeit, an einem Stand des Arbeitskreises „Neue Orgel“ Pfeifen zu erwerben. Derweil geht die Patenschaft über die Pfeifen der neuen, geplanten Orgel weiter. Hierbei kann man eine symbolische Patenschaft mit Urkunde erwerben und sich auf Wunsch auf einer Liste der Förderer registrieren lassen.

Pfarrer Tobias Zöller (hinter der Türe in der Orgel), Organist Adam Lenart (links) und Aloys Pagel vom Arbeitskreis „Neue Orgel“ bei der Entnahme der ersten 53 Jahre alten Pfeifen aus der stillgelegten Gertrudisorgel.

Christoph Buchen


Paten für 1346 Orgelpfeifen gesucht

Morsbacher Basilika erhält neue Orgel

Die Bemühungen um eine neue Gertrudisorgel in der Morsbacher Basilika nehmen Fahrt auf und gehen in eine weitere Runde. Seit dem dritten Adventswochenende 2016 können Orgelpfeifen-Patenschaften erworben werden. Über 1.346 Pfeifen wird die 24 Register umfassende neue Orgel verfügen, und für jede einzelne Pfeife wird jetzt ein Pate gesucht. Die Pfeifen sind in vier Preisklassen zu 40, 80, 160 und 350 Euro eingeteilt. Jeder Pate erhält ein persönliches Zertifikat mit der Bezeichnung der gewünschten Pfeife.

„Ich gehe von einer regen Nachfrage aus“, meint Pfarrer Tobias Zöller und fährt fort: „Eine solche Pfeifenpatenschaft eignet sich auch sehr gut als originelles Geschenk. Wie schön wird es sein, wenn später die Paten ihrem Orgelpfeifenton lauschen können und sich dabei mit ihrer Basilika verbunden fühlen.“

Die staufisch-romanische Basilika St. Gertrud ist eine der bedeutendsten Kirchen im Bergischen Land. Sie verdient eine funktionierende Orgel. Sachverständige haben aber leider festgestellt, dass das Instrument kaum noch spielbar ist und ein Totalausfall droht. Der ehrenamtliche Arbeitskreis „Neue Orgel für St. Gertrud Morsbach“ und der Kirchenvorstand haben daher zusammen mit Pfarrer Zöller beschlossen, eine neue Orgel anzuschaffen, damit nicht eines Tages die Basilika ganz verstummt und ohne Orgel dasteht.

Nach der Besichtigung von drei Orgelwerkstätten und der Einholung mehrerer Angebote hat man sich in diesem Herbst für den Orgelbauer Roman Seifert aus Kevelaer und seine renommierte Werkstatt entschieden. Die neue Gertrudisorgel wird sich sowohl optisch als auch akustisch in die Basilika einfügen, soll sie doch für Generationen den Charakter der Kirche prägen und musikalisch die Region um Morsbach bereichern.

Für eine neue Orgel, anstelle einer zunächst angedachten gebrauchten Ersatzorgel, spricht auch das hochwertige Pfeifenmaterial, das die Folgekosten mindert und die Kirchengemeinde viele Jahrzehnte ohne nennenswerte Reparaturkosten auskommen lassen wird. Tobias Zöller sagt: „Die neue Orgel soll für den Gottesdienst eingesetzt werden, da Morsbach auch langfristig ein Zentrum kirchlichen Lebens in unserer Region sein wird. Sie soll aber auch außerhalb des Gottesdienstes durch viele musikalische Veranstaltungen zum kulturellen Reichtum Morsbachs und der Umgebung beitragen.“ 

Im ersten Jahr konnten schon viele Zuschüsse beantragt und Spenden für die neue Orgel gesammelt werden. Pfarrer Zöller legt aber Wert auf die Feststellung, dass die Orgel nicht aus Kirchensteuermitteln finanziert wird. „Diese Gelder werden für den Unterhalt der Kirchen, des Gertrudisheims, des Pfarrbüros, der Pfarrbücherei und für die Seelsorge, besonders für die Kinder- und Jugendarbeit, eingesetzt“, betont er.

Zur neuen Orgelpfeifen-Patenschaft hängt in der Basilika und im Pfarrbüro ein Pfeifenplan aus. Dort kann man sich die gewünschte, individuelle Orgelpfeife oder auch mehrere aussuchen und mittels eines speziellen Formulars sichern oder verschenken. Weitere Einzelheiten entnehmen Sie einem Flyer, der an vielen Stellen in der Gemeinde demnächst ausliegt. Auskunft erteilt auch das Pfarrbüro unter der Tel.-Nr. 02294/238.

So ähnlich wie auf diesen Zeichnungen wird die neue Gertrudisorgel in der Morsbacher Basilika aussehen:

 

Skizzen: Orgelbauwerkstett Seifert

 

Alle wichtigen Informationen zum finden Sie auch im Flyer zum Herunterladen (PDF-Format)...

Darüber hinaus gibt es ein Orgelpfeifen-Patenschafts-Anftragsformular (PDF-Format)...

Das ausgefüllte Formular können Sie entweder im Pfarrbüro Morsbach abgeben oder dorthin schicken.